TIROLER JURISTISCHE GESELLSCHAFT

Die Tiroler Juristische Gesellschaft (TJG) ist ein parteipolitisch nicht gebundener und nicht auf Gewinn gerichteter Verein (ZVR-Zahl 361546929). 

Zweck der TJG ist die Förderung des Rechts und seiner Entwicklung in Theorie und Praxis auf wissenschaftlichem Niveau.

Die Haupttätigkeit der TJG besteht in der Veranstaltung von Vorträgen zu aktuellen wie auch kontroversiell diskutierten Themen. Zum Teil werden die Veranstaltungen auch in Kooperation mit verschiedenen Partnern (zB dem Land Tirol, dem Institut für Föderalismus ua) durchgeführt.

Derzeit gehören der TJG zahlreiche führende Juristinnen und Juristen aus allen juristischen Berufszweigen an. 

Die TJG pflegt intensive Beziehungen zu den Juristischen Gesellschaften der anderen österreichischen Bundesländer.

Gemeinsame Veranstaltung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck und der Tiroler Juristischen Gesellschaft:

Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin TRENKER
"GREx - Überblick und ausgewählte Probleme der Gesamtreform des Exekutionsrechts"
Donnerstag, 28. April 2022, 18:30 Uhr
Universität Innsbruck, Innrain 52, Hörsaal F (2. OG)

Zum Referenten: Univ.-Prof. MMag. Dr. Martin Trenker   ist Leiter des Instituts für Zivilgerichtliches Verfahren der Universität Innsbruck und Autor zahlreicher Publikationen zum Zivilverfahrens-, Zivil- und Unternehmensrecht. Mit der GREx hat er sich im Rahmen einer ausführlichen Stellungnahme im Begutachtungsverfahren auseinandergesetzt, die an zahlreichen Stellen Eingang in die Reform gefunden hat.

Univ.-Prof. i.R. Dr. Andreas SCHEIL
"Reform der Kronzeugenregelung: Ist sie erforderlich und wie sollte geändert werden?"
Donnerstag, 21. April 2022, 18:30 Uhr
Universität Innsbruck, Innrain 52, Hörsaal F (2. OG)

Zum Thema: Eine der Forderungen des aktuellen „Rechtsstaat & Anti-Korruptionsvolksbegehrens“ lautet: „Die bestehende Kronzeugenregelung ist aufgrund ihrer Komplexität und mangelnden Praxisbezogenheit nahezu ‚totes Recht‘ und läuft mit 31. Dezember 2921 aus. Ab 1. Jänner 2022 ist eine umfassende neue Kronzeugenregelung zu schaffen, die den Erfordernissen der Praxis und einer effektiven Strafrechtspflege sowie der gebotene Rechtssicherheit für den Kronzeugen Rechnung trägt.“
Am letzten Tag konnte immerhin die bis zum 31.12.2021 befristete Geltung des „Rücktritt(s) von der Verfolgung wegen Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft“, wie § 209a StPO die „Kronzeugenregelung“ nennt, durch Fristverlängerung bis zum 31.12.2028 abgewendet werden (BGBl I 2921/243), Eine Bestimmung, die Anfang 2011 in Kraft getreten (BGBl I 2010/108) und – nach Evaluierung durch das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie (jetzt der LFU Innsbruck) – novelliert worden ist (BGBl I 20116/221).
Trifft der Befund der Proponentinnen und Proponenten des „Rechtsstaat & Anti-Korruptionsvolksbegehrens“ über die geltende Kronzeugenregelung: komplex und nicht praxisbezogen genug – zu? Und wie könnte eine neue Regelung ausschauen, die praxisgerechter, effektiver und für den Kronzeugen sicherer wäre?
Zum Referenten: Dr. Andreas Scheil, Universitätsprofessor i.R. für Finanz- und Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Innsbruck. Seit Oktober 2019 im Ruhestand. Vortragender bei den Universitätslehrgängen an der LFU Innsbruck „Business Law – Corporate and Contract Law“ sowie „Steuerrecht, Rechnungslegung und Rechnungswesen“ (jeweils Finanzstrafrecht) und „Medizinrecht“ (Medizin-, Forschungs- und Korruptionsstrafrecht) und Strafverteidiger.

 Zu weiteren Informationen über die TJG in der Kopfzeile „TJG“ und das gewünschte Unterfenster anklicken.

Für Fragen, Anregungen, Wünsche etc das Formular „Get in touch“ ausfüllen.

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Get in touch

Die Juristischen Gesellschaften der übrigen Bundesländer:

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Beatrix.Rudolf@bgld.gv.at

Kärntner Juristische Gesellschaft
Astrid.roblyek@ra-ar.at

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Salzburger Juristische Gesellschaft

Vorarlberger Juristische Gesellschaft

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